Heute wird ein Großteil der Topfpflanzen chemisch wachstumsreguliert, damit die Pflanzen den Anforderungen an ein kommerzielles Produkt gerecht werden. Die intensive Nutzung chemischer Wachtumsregulatoren bei Zierpflanzen und in der Landwirtschaft und das Verbot bzw. die eingeführten Restriktionen beim Einsatz bestimmter chemischer Wachstumshemmer machen die Entwicklung von neuen Methoden zur Wachstumsregulierung ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt unumgänglich. Experimente mit genetisch und ökologisch weit verbreiteten Pflanzen haben gezeigt, dass eine Reduktion der P-Verfügbarkeit um das 10 bis 20 fache durch Einsatz des COMPALOX-P-Puffers eine vielversprechende Methode zur Wachstumshemmung von Zierpflanzen darstellt.
Bild 1 Aster novi begii: Die reduzierte Phosphatverfügbarkeit ist eine effiziente Methode zur Wachstumskontrolle (links). Pflanzen mit einer hohen Phosphatversorgung (rechts) benötigen eine Wachstumshemmung.
Bild 2 Viola X wittrockiana: Stiefmütterchen Die Aufzucht von Stiefmütterchen mit einem niedrig P dotierten COMPALOX-P-Puffer führt zu einer zu starken Wachstumsregulierung (links). Bei der Pflanze in der Mitte wurde der gleiche Niedrig-P-Puffer eingesetzt, jedoch mit der dreifachen Phosphatmenge (150 µmol) während der Anzuchtphase gedüngt, wodurch eine ausreichende Wachstumshemmung bei guter Pflanzenqualität erreicht wurde.
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